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Manche Orte sind zum Sehen gemacht. Andere zum Hören.

Some places are made to be seen. Others are made to be heard. Some places are made to be seen. Others are made to be heard.

In Tokio, Japan, macht das teamLab Borderless: MORI Building DIGITAL ART MUSEUM Klang zu einem Teil der Kunstwerke. Beschrieben als Museum ohne Karte, bewegen sich die Kunstwerke samt ihrem Klang aus den Räumen heraus, treten in Beziehung zu anderen Werken, beeinflussen sich gegenseitig und vermischen sich mitunter, so entsteht eine zusammenhängende Welt ohne Grenzen.

teamLab, Dark Waves: Born in the Darkness, Return to the Darkness, 2024, Digitale Installation, Sound: Hideaki Takahashi © teamLab

In Skåne, dem südlichsten Teil Schwedens, kannst du entlang natürlicher Klanglandschaften reisen. The Map of Quietude verzeichnet Orte der Stille in ganz Skåne und fängt Klanglandschaften ein, in denen Natur, Weite und Ruhe ihren Platz bekommen.

Für Josefine Nordgren, Head of Brand bei Visit Skåne, ist die Sehnsucht nach stillen Orten eng damit verbunden, wie viele von uns heute leben. „Viele von uns leben einen Alltag voller Eindrücke, in dem wir ständig vernetzt sind und ein hohes Tempo halten“, sagt sie. „Oft ist uns gar nicht bewusst, wie viel ungewollter Lärm uns über weite Teile des Tages umgibt.“

Aber bei The Map of Quietude geht es nicht um totale Stille. Es geht um die Abwesenheit von ungewolltem Lärm. Ein Ort, der das für Josefine besonders gut einfängt, ist der Steinbruch von Gislövshammar, wo „dich der Wind im Gras, die Vögel und das Plätschern der Steine im Wasser begrüßen“.

Für alle, die nicht in Skåne sind, hat Visit Skåne rund 26 Stunden Aufnahmen auf Spotify gesammelt, so kannst du dich von überall auf der Welt in die Landschaft hineinhören.

Reisen ist nicht nur das, was du siehst. Manchmal sind es die Klänge, die bleiben.

Fotograf, Apelöga