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Alma Bengtsson x Happy Ears

Alma Bengtsson x Happy Ears Alma Bengtsson x Happy Ears

Livemusik lebt von Energie, Bewegung und Sound,  aber sie einzufangen erfordert Fokus, Timing und ein starkes Gespür für den Moment. Um die Arbeit hinter dem Bild besser zu verstehen, haben wir mit der freien Fotografin Alma Bengtsson über Konzerte, kreativen Flow und darüber gesprochen, was passiert, wenn alles im richtigen Augenblick zusammenkommen muss.

Könntest du dich kurz vorstellen – nicht als Bio, sondern als Mensch, der Dinge erschafft?

Mein Name ist Alma Bengtsson, ich bin 29 Jahre alt und arbeite als freie Fotografin, hauptsächlich in der Musik- und Entertainmentbranche. Ich fotografiere viele Konzerte und mache außerdem Presse- und Promo-Content für Artists und Comedians. Als kreativer Mensch liebe ich die Teamarbeit am Set mit anderen Kreativen – und den Nervenkitzel, bei einem Konzert anzukommen und genau 3 Songs Zeit zu haben, um The Shot zu bekommen, manchmal ohne zu wissen, wie die Show aussehen wird oder wie voll es im Fotograben sein wird. Das ist Problemlösen im Moment!

Was macht dich Happy, im Job oder im Leben?

Auf Konzerte gehen! Als ich vor 10 Jahren nach Stockholm gezogen bin, habe ich mir selbst versprochen, zu jeder Show zu gehen, die mich auch nur ein bisschen interessiert. Und ich habe zugesagt, jedes Konzert zu fotografieren, auch die, von denen ich überhaupt nichts wusste. Ich bereue nichts.

Wo suchst du normalerweise nach Inspiration, bevor eine Idee Gestalt annimmt?

Musik war für mich schon immer eine große Inspiration. Wenn ein Artist auf mich zukommt, um Fotos für ein Album oder eine Single zu machen, höre ich mir immer zuerst die Musik an, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was visuell zur Musik passt.

Wie findest du in deinen Flow, und was reißt dich meistens heraus?

Das ist eine knifflige Frage! Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich schon einen Weg gefunden habe, der wirklich funktioniert. Was ich aber weiß: Ich bin immer dann voll da, wenn es darauf ankommt. Ich glaube, das Vertrauen in das, was ich tue, zu wissen, dass ich auch an schlechten Tagen abliefern kann, hilft mir wahrscheinlich, meinen Flow zu finden. Und wenn ich einmal in diesem Flow bin, ist es tatsächlich ziemlich schwer, mich herauszureißen. Man ist so aufs Fotografieren fokussiert, dass man erst merkt, wie erschöpft man ist, wenn man aufhört.

Website: almabengtsson.se

Instagram: @almabengtsson